Die Punk-Ära war zu Ende als Modeunternehmen Klamotten neu bereits mit Flicken verkauften und Schmuckfirmen vergoldete Stecknadeln feilboten.
Mit Business Punk bringt Gruner und Jahr ein neues Business-Magazin auf den Markt, das es todsicher nicht lange machen wird. Das Konzept ist zwar ganz nett, aber die inhaltliche Umsetzung dann doch zu flach. Wer ein Magazin über Business Punks anbieten will, der sollte dann doch weniger über die grauhaarigen des Genres berichten. Denn es langweilt einfach den einemillionsten Aufguss über Richard Branson zu lesen und das tausendste Mal die Story über Herrn Dekeyser. Wenn dann noch der Xing-Gründer zum Business hochstilisiert wird, weil er twittert, bekommt das Ganze etwas ungeheuer peinliches.
Das Kernproblem von Business Punk ist, dass es zuviel Produkt ist und zuwenig punk. Ob so ein Produkt überhaupt aus einem etablierten Verlagshaus kommen kann? Nicht wenn da keine Media Punks arbeiten.

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