Wie an verschiedenen Stellen im Web zu lesen ist, hat Google ein Brand lastiges Update gefahren. T-Mobile ist mal eben bei “Handy” an die Position
ein gehüft, obwohl da natürlich eigentlich telefon.de hingehört. Bei Kredit ist plötzlich wie aus dem Nichts die Sparkasse aufgetaucht. Es gibt diverse Theorien, dass Google für das Brand-Ranking Suchsequenzen heranzieht. Dann wird spekuliert, dass latent semantische Optimierung wichtiger wird. Auch das kooperative Aufwerten von Rankings bei bestimmten Keys durch die Mitarbeiter (im angemeldeten Modus bei Google) großer Firmen wird als eher verschwörungstheoretischer Ansatz angeführt.
Die Kernfrage ist, warum Google erkennt, dass T-Mobile etwas mit Handys zu tun hat, aber nicht erkennt, dass Duni etwas mit Servietten am Hut hat. Warum tauchen bei “Zigaretten” oder “Software” kein großen Markenartikler vorne auf. Das gleiche gilt für Benzin. Oder warum steht T-Mobile bei “Handy” vor Nokia (auf jeden Fall hat T-Mobile mehr PageRank und sehr viel mehr LinkPop).

Wie könnte Google technisch validieren, was eine Marke ist und was nicht. Könnten hierzu die Google-News oder Shopping-Ergebnisse herangezogen werden? Eine Marke wie die Huk schafft es oft in die Zeitung, ein  kleiner Versicherungsvergleich sicher nicht. Der Begriff Nokia taucht sicher häufig in Produktnamen in Google Base auf. telefon.de allerdings nicht.

Da sind noch diverse Fragezeichen, die sicher zu heißen Diskussionen führen werden. Fest steht, das ganze ist nicht so dolle für kleine mittelständische Akteure.

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