Firmen, die sich mit dem Gedanken beschäftigen einen eigenen Blog (oder wie die Mehrheit zu sagen pflegt ein eigenes Blog) zu starten, sollen sich meiner Meinung nach das Engagement eines Unternehmensberaters und auch den Einkauf von Fachliteratur einfach mal sparen.

Was sollten diese Firmen stattdessen tun?

1.) Learning bei Doing und loslegen
2.) Ansonsten können Firmen richtig viel lernen vom Saftblog und vom Mymuesli-Blog.

Regel Nummer eins sollte deshalb befolgt werden, weil ein Blog eben ein „Webtagebuch ist“ und ein Tagebuch nun einmal eine persönliche Geschichte ist. Regel Nummer zwei ist deshalb nützlich, weil in den beiden genannten Blogs einfach alles richtig gemacht wird. Die Blogs sind authentisch, unterhaltsam und fördern den Unternehmenszweck (Nach Auskunft von Kirstin Walter im Interview-Blog, kann ein Blog „Mund-zu-Mund-Propaganda vom Feinsten“ erzeugen).

Das Buch „Online-PR im Web 2.0“ zitiert Kirstin Walter mit einem Satz, den man als dritte Regel zu den oben genannten ergänzen könnte:

3.) „Leser werden nicht beschimpft oder beleidigt.“.

Mit diesen drei Regeln sollte man das nötige Rüstzeug haben, um erfolgreich seinen eigenen Stil zu finden.
Aus der Sicht des regelmäßigen Lesers von Blogs möchte ich noch die Regel vier ergänzen, die da heißt:

4.) Möglichst jeden Tag posten. Stammleser freuen sich über jeden einzelnen Eintrag.

Aus den eigenen Erfahrungen im Interview-Blog kann ich zudem ergänzen, dass Interviews ein probates Mittel sind, um externe Verlinkungen zu ergattern. Zudem kann es nicht schaden, selbst in relevanten anderen Blogs die Kommentarfunktion zu nutzen. In den eigenen Postings darf man ruhig großzügig mit dem Anlinken von anderen Blogs sein, hierdurch kann man interessante und durchaus nützliche Kontakte knüpfen.

Tipp für das die nächste leckere Malzeit: französiche Lebensmittel

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