BMW fällt dieser Tage sehr positiv in der Presse auf. Man engagiert Joschka als Berater für die Nachhaltigkeit und bezahlt im Gegensatz zum Daimler seine Rechnungen bei Karmann in Osnabrück offenbar pünktlich (hierfür ein Dankeschön aus dem Osnabrücker Land verbunden mit der Frage nach Sindelfingen, wann zahlt Ihr?). Heute kommt ein Schachzug, der etwas Geniales in sich birgt. Man koppelt die Bezüge des Topmanagements an die Arbeitslöhne. Deren Gehälter sollen nicht mehr schneller steigen als diejenigen der Bandarbeiter. Damit geht man auf ein Kernproblem ein, nämlich auf die Gerechtigkeitsfrage. Darüber hinaus geht auf eine Problematik ein, die vermutlich erst noch kommen wird. Die Aktionäre werden es sich nämlich nicht ewig gefallen lassen, dass ein Kartell aus Aufsichtsräten und Vorständen sich bei Gehalt schamlos bedient auf Kosten der Aktionäre. Auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Firma BMW dürfte gestärkt werden. BMW dürfte mit dieser genialistischen Entscheidung die Weichen gestellt haben, dass man auch in Zukunft noch einer der beliebtesten Arbeitgeber im Lande ist. Fazit: Mehr davon.

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