Alle Künstler, die ein großes Fanpotential haben, können via Facebook auf sehr direkte Weise mit Ihren Fans kommunizieren. Dieser Klientel, die vorher auf Medien wie Special Interest-Magazine angewiesen war, um ihre Botschaft zu transportieren, eröffnen sich mit Facebook ganz neue Möglichkeiten, ihre Botschaften zu den Fans bzw. Kunden zu transportieren. Hierdurch steigt auch der Einfluss darauf, dass die Botschaft ungefiltert und uninterpretiert bei den Fans ankommt.

Facebook hat mit > 500.000.000 Millionen Usern in allen wichtigen Märkten dieser Welt eine kritische Masse erreicht. Folgt ein User seinem Star, bekommt er dessen Nachrichten auf der Plattformen, wann immer diese erscheinen auf seiner Neuigkeiten-Seite mit. So verpasst der eingefleischte Fan keine wichtige Nachricht mehr. Er braucht hierfür nur auf Facebook zu gehen und nicht mehr auf die Internetseiten seiner Idole aus dem Pop-Biz oder auch aus dem Sport.

Wer seine Fans unter den 500.000.000 Millionen Menschen findet, hat diese auf Facebook auch stärker an sich gebunden als durch das bloße Veröffentlichen einer Webseite. Wie groß solche Fangemeinden werden können, belegen z.B. solche Stars, die eher Insidern bekannt sind wie Ronnie James Dio, der aktuell rund 670.000 Fans hat oder Roger Waters mit 175.000 Freunden. Firmen mit Werbebudgets wie Starbucks etc. mit 17.000.000 Fans braucht man gar nicht erst erwähnen.

Wenn die Macher des Dio Newsfeeds bei Facebook verkünden, dass es eine Vinyl-Picture LP von Ronnie James Dio gibt, und dies mehrere hundert tausend Fans aus der Kernzielgruppe erfahren, dann dürfte dies dafür sorgen, dass kurzfristig eine große Anzahl von Lps verkauft werden. Hierfür profitieren dann auch Absatzmittler wie die hiesige Firma JPC, die ein umfangreiches Sortiment ans guten alten Langspielplatten aus Vinyl führt.

Facebook bietet also eine ideals Plattform, um die Bindung der Fans an ihre Stars zu verbessern. Ein positiver Nebeneffekt dürfte sich auch in den Verkaufszahlen widerspiegeln.

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