Wie aus einem Beitrag der FAZ heute hervorgeht, ist der Abschuss eines Nashorns 200.000 US-Dollar wert. Die Folge sei, dass Wilderer heute schon mit dem Hubschrauber kommen. Warum dieser Abschaum, die Nashörner gleich mit automatischen Schnellfeuerwaffen wegmetzelt, anstatt Betäubungsmittel zu nutzen bleibt unklar.

Wer das Überleben der Nashörner retten will, der muss verstehen, dass die Bewachung der Lebensräume der Nashörner der vollkommen fasche Weg ist. Vielmehr muss man konstatieren, dass auch drakonische Strafen, die Wilderer nicht von ihrem armseligen Verhalten abbringen werden. Solange impotente Schlappschwänze Höchstpreise für gemahlenes Nashornpulver zahlen, werden auch Nashörner ihres Nasenschmucks beraubt werden.

Deshalb sollte der Staat in Südafrika dazu übergehen, den Nashornhandel zu monopolisieren. Allen Nashörnern sollte das Horn von Staatswegen abgeschnitten werden - natürlich unter Narkose. Um maximale Summen aus dem Rohstoff zu ziehen, ist sicher das Instrument der Versteigerung geeignet. Dann landen die Gewinne nicht beim organisierten Verbrechen, sondern beim Staat, der diese dann in den Tier- und Naturschutz investieren kann. Sicher lässt es die Rechtslage in den meisten Ländern nicht zu, aber auch dort könnten die Hörner abgeschnitten und nach China exportiert werden. Am besten gleich in verarbeiteter Form, dann kann man es zur Gewinnmaximierung auch noch mit Kuhhörnern oder so strecken.

Gleichzeitig könnte Werbung für Viagra & Co. von den Pharmafirmen so gestaltet werden, dass in dieser die impotenten Schwerenöter diskreditiert werden, sofern sie ihr Lendenleiden mit Nashornpulver zu lindern suchen.

Vielleicht wachen dann dort auch mal die staatlichen Stellen auf und unterbinden diese Form der “Medizin”.

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