Gerade stolpere ich via deutsche-startups.de - die ich hier jetzt mal nicht verlinke, nachdem das fette Zitat aus dem ecato-Interview auch nicht verlinkt wurde ;-) – über einen neuen mymuesli-Clone: Die CocktailBude.

Die Kommentar machen glauben, dass das Geschäftsmodell keine Chance hat. Da sind natürlich auch viele Miesmacher dabei, die gleich negativ eingestellt sind, weil sie die Idee blöd finden. Aus dieser Meinung wird dann z.T. abgeleitet, dass das Ganze zum Scheitern verurteilt sein muss.

Dem ist natürlich keineswegs so. Im deutschsprachigen Raum (DACH) wohnen immerhin so um die 100 Millionen Menschen, die als Kunden in Frage kommen. Es gibt auch Firmen, die Eiswürfel an Tankstellen verkaufen, also warum nicht auch „Cocktails to go“ über das Internet. Ich persönlich bin zwar so ein Typ, der auch in der Cocktail-Bar noch ein Bier bestellt, aber es gibt ja auch noch die Mädchen, die auf so was abfahren. Und auf einer Party kommt es doch sehr hipp rüber, wenn man sagt, „die Cocktails habe ich einfach über das Internet bei der Cocktailbude bestellt!“

Hier meine kleine Beratung: Zieht Eure Idee professionell auf, um viel, viel Presse zu bekommen. Ihr solltet aber einen Shop für Spirituosen ergänzen, für die Leute die selber mixen wollen. Auch hier solltet Ihr noch ein paar hippe Produkte wie „Vokda Diva“ und „Jagos“ (Gut Zillingtal macht auch Großhandel) mit ins Sortiment aufnehmen. Auch das schafft Aufmerksamkeit und man kann gerade mit Jagos tolle Cocktails mixen und Absatzrekorde erzielen.

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