Im Moment sprießen ja die Woot!-Klone und Derivate nur so aus dem Boden. Man hat den Eindruck – um mit Max Frisch zu sprechen – wo man hinspuckt, keimt es. Dies ist aus meiner Sicht doch einigermaßen erstaunlich. Um das Prinzip „One Day, one Deal“ wirklich erfolgreich durchzuziehen, braucht man von Anfang an gute Angebote, niedrige Preise, viele Kunden und eine exzellente Logistik. Zweitens ist es nicht zwingend leicht, so etwas wie eine Stammkundschaft aufzubauen, weil man ja die für einen Händler sonst übliche Sortimentsfunktion schlicht ignoriert.

Ferner ist es verwunderlich, dass so viele Start-ups auf das Konzept setzten, weil ja im Moment eher die Long-Tail-Konzepte en vogue sind.

Vielleicht sollten woot“, schutzgeld und wie sie alle heißen, die ansatzweise vorhandene Blog mäßige Konstruktion des Shops etwas aufzubohren. Denn Blogs bieten ja die Möglichkeit eine Art „Gedächtnis“ des Vergangenheitskataloges zu erfüllen. Diese Seiten sollten in der Lage sein, einen nicht unerheblichen Googletraffic zu generieren. Die User, die sich auf diese Seiten verirren und sich offenbar für ein Produkt interessieren, dass in der Vergangenheit einmal verkauft wurde, könnte zu solchen Händlern weitergeleitet werden, die das Objekt der Begierde aktuell verkaufen. Dies könnte mit einem Preisvergleich kombiniert werden.

Linktipp: Handy

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