Wie bei Exciting Commerce nachzulesen ist, tut sich der Social Lending Service Smava schwer, in großem Umfang Kreditnehmer zu finden. Ähnliche Dienste wie Prosper, Lendingclub und Zopa waren da bisher erfolgreicher. Zweifellos haben ist das Konzept von Smava neu und ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland leidet unter Neurophobie. Und wenn das Neue dann noch mit Geld verleihen und dem Internet zu tun hat, dann handelt es sich zweifelsohne um eine Herkulessaufgabe. Dazu kommt, dass man nahezu täglich Werbebriefe von Hausbank und der Citybank im Briefkasten hat. Die konventionelle Konkurrenz schläft also nicht.

Meiner Meinung nach sollte Smava viel mehr auf die Karte PR in den Medien setzen. Zum Start ging es ja mit einem Spiegelbeitrag ja gut los (am gleichen Tag, gab es übrigens damals auch das Gespräch mit dem Interview-Blog). Dann kam aber bis zu dem Fernsehbeitrag wenig nach. An dieser Stellt heißt die Devise für Smava: Attacke! Die aktuelle Finanzkrise bietet da sicher genügend Anknüpfungspunkte.

Zudem fände ich es echt cool, sofern Smava seine technische Plattform nutzen würde, um sich gewissermaßen selber zu clonen. Wäre doch toll, wenn in analoger Weise, neue Geschäftsideen finanziert werden können, so dass jeder ein kleiner Businessangel werden könnte.

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