Es gibt für die chinesische Regierung nur eine Möglichkeit so richtig gut aus Geschichte mit Tibet und den olympischen Spielen herauszukommen. Zur Erinnerung: Tibet wurde in den 50er Jahren gewaltsam von China annektiert. Gemeint ist ein richtiger Schritt nach vorne: Tibet in die Unabhängigkeit entlassen, sofern die Tibeter das wünschen und das sofort. Ferner sollten sich die Chinesen als Partner einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung anbieten. Auf diese Weise könnten sich die Chinesen als progressiver Staat positionieren. Dies käme international sicher besser an als der unsympathische Imperialismus, der aktuell an den Tag gelegt wird. Ginge die chinesische Regierung diesen Weg des Friedens, würde man die olympischen Spiele auch PR-technisch richtig positiv ausschlachten können. Dieser Rückenwind würde sicher einige Jahrzehnte vorhalten. Das Beispiel der Sowjetunion belegt hinreichend, dass man nicht ewig mit dem Imperialismus durchkommt.  

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