Brands4friends aus Berlin ist einer dieser vermeintlich innovativen neuen Shopping-Dienste, bei dem Posten von Markenware zu Niedrigstpreisen verschleudert werden. Wenn ich das richtig kapiert habe, steht der Dienst aber nur Mitglieder offen. Mitglied kann nur werden, wer eingeladen wird.

Nimmt man das quantitativ betrachtet extrem aggressive Email-Marketing von brands4friends, dann fragt man sich, ob das Geschäftsmodell in Bezug auf „invitation only“ an echte Grenzen stößt.

In meinen Email-Briefkasten purzeln Mails von brainds4friens in einer erstaunlichen Anzahl. Da würde es mich wundern, wenn die Anzahl der Abmeldungen – verursacht durch die Flut von Mails – nicht höher ist, als der Nutzen durch zusätzliche Abverkäufe.

An dieser Stelle spreche ich die klare Empfehlung aus, die Anzahl der Versendungen drastisch zu reduzieren. Weniger ist bekanntlich manchmal mehr. Das beste Vorbild ist sicher amazon. Wenn dort die Quantität ansteigt, dann durch 100%ig zum Profil passende Angebote, die man durch das eigene Einkaufsverhalten selber „provoziert“ hat.

Mehr zu Brands4friends: Nicolas Speeck im Gespräch mit dem Interview-Blog.

Eine Reaktion to “Unaufgeforderte Beratung für brands4friends: Email-Marketing etwas zu aggressiv”

  1. markus

    ….ich kenne nicolas aus diversen online projekten und halte wirlich sehr viel von ihm - der wird schon wissen, was er macht!

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